Im Monat August gibt es viele Neuigkeiten.

Leider mussten wir uns von Baldur verabschieden. Er starb schnell und unerwartet. In den nächsten Tagen bekommen wir wieder ein Ziegenböckchen, das sich in die Gruppe nicht integrieren lässt. Nun versuchen wir es bei uns....

Wir bekamen diesen Monat folgende Tiere:


Johann, der Odelgrubentaucher


Johann wurde von einem Bauer auf einem Brett sitzend in einer Jauchengrube gefunden. Nur durch sein beherztes Eingreifen rettete er ihn vor dem Ertrinken. Er duschte ihn so lange, bis er blitzblank war und brachte ihn zu mir.

Nachdem ich mich nach einer Woche davon überzeugt hatte, dass es ihm gut gêht, brachte ich ihn wieder in seine gewohnte Umgebung zurück. Doch 2 Versuche, ihn fliegen zu lassen, scheiterten. Ich sammelte ihn wieder ein, brachte ihn nach Hause und siehe da, er konnte problemlos zu seiner Nele fliegen. Wir vermuten, dass er wegen ihr nicht flog.

Jetzt warten wir den geeigneten Zeitpunkt ab, ihn wieder fliegen zu lassen.


Drosseln


Von einer anderen Pflegestationen übernahmen wir eine Sing- und eine Misteldrossel mit Federschäden. Nun dürfen sie so lange bei uns bleiben, bis ihr Federkleid wieder ganz ist. Dann werden sie in die Freiheit entlassen.


Petra, die Krähe aus Ruhmannsfelden


Petra bekamen wir von einer Familie aus Ruhmannsfelden. Sie hatte einen kaputten Flügel. Dass auch das Beinchen defekt war, bemerkten sie nicht.

Beim Röntgen stellte sich heraus, dass der Oberarm 2 x gebrochen war, aber bereits wieder am Verheilen war.

Das Beinchen macht Probleme. Leider liegen der Ober- und Unterschenkelknochen so weit auseinander, dass man Petra operieren müsste, um dieses wieder zu beheben. Geplant ist die OP für den 12.9.

Im Moment haben wir ihr Beinchen getapt. Sie benützt es, als wäre es heil. Sie frisst gut und hüpft mit Igor und Mimu draußen rum.


Igor und Mimu


Igor und Mimu, die beiden Racker sind bald bereit für ihren großen Abflug. Die Federn wachsen gut nach. Täglich probieren sie zu fliegen. Es reicht bereits, dass sie über den Zaun kommen. Leider können sie noch nicht so hoch fliegen, dass sie einen Baum erreichen würden. Deshalb gehe ich mehrmals täglich raus, um die beiden wieder ins Gehege zu manövrieren.

 


Thea


Thea bekamen wir zusammen mit einem Entlein und den Drosseln von der Pflegestation. Auch ihr linker Flügel ist 2x gebrochen. Sollte sie jemals wieder flugfähig sein, darf sie selbstverständlich wieder in die Freiheit zurück. Bis dahin kann sie sich frei mit Gunna im Gehege bewegen.


Nelli, das Entenküken


Auch Nelli bekamen wir von der Pflegestation, da es leider alleine war und bei uns evtl. Anschluss an unsere Enten bekommen sollte.

Das ließ sich unsere alte "Entenmama Wully" nicht zweimal sagen. Sie nahm Nelli gleich unter ihre Fittiche und bringt ihr bei, was eine Ente alles können muss, um zu überleben.