Nachwuchs bei Familie Gans und Wildente


Am 25.04.2019 schlüpfen drei von sieben Küken bei Familie Graugans. Alle sind gesund und werden bereits 3 Tage nach dem Schlüpfen von ihrer Großfamilie und den Ziegen willkommen geheißen.

Vier Tage nach dem Schlupf passiert was "Schreckliches". Bazi, das kleinste Küken wird von seiner Mama und allen anderen Gänsen verstoßen.

Unglücklich nehmen wir uns dem kleinen Mann an, trennen ihn von den anderen und versuchen jeden Tag, ihn wieder zu integrieren.

Einstweilen hat er es sich bei Willi gemütlich gemacht.

Nach über einer Woche ist es endlich soweit, Bazi darf wieder mit Mama und seinen Geschwistern draußen seine Runden drehen. Ane hat ihn wieder angenommen.


Lilli, die Wachteldame


Wir holen erneut einen "Notfall" aus Deggendorf ab. Eine Frau bat uns, ihr ein Rebhuhn abzunehmen, das in einer Kleingartenanlage in Plattling gefunden wurde. Es stellt sich heraus, dass es kein Rebhuhn sondern eine noch flugunfähige Wachteldame ist. Ihr Name ist Lilli. Als Dankeschön für die Übernahme "schenkt" sie mir gleich ein Ei  :-)


21.07.2018

Lilli holt sich ihre Streicheleinheiten ab

30.07.2018

Da das Wachtelkind Lilli sehr einsam ist, haben wir beschlossen, ihr ein paar Freundinnen zu besorgen. In der Nähe von Osterhofen werden wir fündig. Nun ist unsere Süße nicht mehr alleine und freundet sich sofort mit einer der Damen an. Sie bekommt 7 Freundinnen und 1 Freund

Lilli geht es gut. Tagsüber darf sie ins Freigehege, abends geht´s zu ihrem eigenen Schutz vor Wiesel, Uhu und Co. wieder rein in den Käfig. Sie frisst gut und entwickelt sich prächtig.


Beany


schlüpft bei uns als einziges Wachtelküken am 29.5.2019. Die anderen Eier waren leider nicht befruchtet. Wenn er groß genug und stabil ist, darf er zu Mama, Papa und den Tanten ins große Gehege umziehen

Beany mit 1 Woche

Beany mit 2 Wochen

Beany mit 3 Wochen. Er ist fast ausgewachsen


Wusel


mit Wusel beginnt 2012 unsere "Karriere" als Geflügelbesitzer.

Mit nur einer Woche bekommen wir ihn total unterkühlt und mit einer Megaerkältung. Er ist der letzte Überlebende von 10 Küken, deren Mutter einen Tag vor ihrem Schlupf totgefahren wurde. Die Frau, in deren Garten das Nest ist denkt, dass die Kleinen schon überleben, da Entenküken vom ersten Tag an selbstständig fressen können. Dass sie auch gewärmt werden müssen, hat sie nicht gewusst.

Halbtot bringt sie ihn weinend zu uns. Wir versuchen, ihn so schnell als möglich aufzuwärmen. Doch er bekommt Schüttelfrost. In der Not nehme ich ihn in mein Bett mit, wo ich ihn an meinen warmen Hals lege und sehr gut zudecke. So verbringen wir die ganze Nacht. Am nächsten Morgen fiept er vor Vergnügen. Von dem Zeitpunkt ab geht es steil bergauf mit ihm. Wusel ist der treueste Begleiter, den man sich vorstellen kann und Chef vom ganzen Hof. Er hat ALLE in Griff. Sogar die Gänse.


Wully


Wully bekommen wir wiederum von Hugo, unseren Falkner, als Partnerin für Wusel.

Sehr bald zeigt sie ihm, was Liebe heißt.

Wully und Wusel zeugen 13 Kinder, von denen bei uns nur noch wenige leben. Der Rest verstarb oder flog weg.

Wully ist eine begeisterte (Zieh)Mama. Küken liebt sie über alles, auch wenn es nicht ihre eigenen sind.

Sie kümmert sich um alle.


Mac und Mic


2015 bekommen wir die beiden Gänseküken.

Willi nennt den Jungen Mac und das Mädchen Mic.

Sie werden sehr schnell zutraulich und verfolgen uns auf Schritt und Tritt. Man sieht sie förmlich wachsen.

Beide haben sogar das Privileg manchmal mit Willi im Salzwasser-Pool baden zu dürfen.

Im Juli 2016 fliegt Mic weg, kommt nie wieder zurück und hinterlässt einen tot-traurigen Mac, der sich aufgibt. Kurzerhand müssen wir einen Ersatz für Mic finden. In der Nähe von Altötting werden wir fündig. Wir kaufen ein neues Mädchen für ihn und taufen sie auf den Namen "Ane"


Die Patchwork-Familie


Und wie das Schicksal so spielt - Mac verliebt sich in das Entenmädchen Wally. Er ist dabei, als sie ihre Eier ausbrütet und wacht darüber, dass ihr niemand zu nahe kommt. Auch beim Schlüpfen der Küken weicht er ihr nicht von der Seite.

Jedes einzelne Küken bewacht er wie sein eigenes. Sogar Willi bekommt seinen Schnabel zu spüren, als er ein wenig zu nahe an das Nest geht.

Mac riegelt sogar den kleinen Weiher hermetisch ab, damit die Kleinen mitsamt ihrer Mama ungestört baden können.

Nun sind die Entchen alle erwachsen. Trotzdem lieben sie ihren "Papa" noch sehr und er sie.


Mac, Ane, Tic, Tac und Toe


Da Mac lieber der Entenmama mitsamt den Küken hinterherläuft, anstatt sich mit Mic abzugeben, legt diese 6 unbefruchtete Eier und sitzt Tag und Nacht darauf. Nach ein paar Wochen können wir es nicht mehr mitansehen und besorgen ihr 4 Küken. Liebevoll kümmert sie sich um sie, als wären es ihre eigenen.

Nach ca. 2 Wochen stirbt eines der Küken. Mac bemerkt, dass er sich eigentlich die falsche Familie ausgesucht hat und beschützt seitdem Mama Ane, Tic, Tac und Toe.